REVIEWS - Got Pressure?


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Metalfanatics.net
Metalarmageddon - Studio Prelistening Session Dez 2007 Preview

www.earshot.at September 2008
Aus Scheibbs in Niederösterreich stammt diese aufstrebende Truppe und präsentiert mit „Got Pressure?“ bereits ihre fünfte Veröffentlichung (die 2004er DVD miteingerechnet). Für eine Demo besticht diese Scheibe mit einer außerordentlich guten Soundqualität, was die absolut hörenswerten Songs so richtig gut zur Geltung bringt.

Der Stil kann als moderner Thrash mit leichtem Core-Einschlag beschrieben werden, wobei die fünf Herren auch nicht davor zurückschrecken einige Soli zu integrieren, die, nicht zu dick aufgetragen, prima ins Gesamtbild passen. Gleich die ersten beiden Tracks tun sich durch ihren satten Grooveanteil und den eingängigen Rhythmen hervor, wobei LACK OF PURITY auch bei den Tempowechseln ein gutes Händchen unter Beweis stellen. Gesangstechnisch beschreitet Shouter Hias einen Weg gepflastert mit klaren Parts, aggressiven Shouts und gelegentlichen leichten Growls. Die restlichen Stücke sind ebenfalls nach diesem Bauplan gestaltet, dabei jedoch keineswegs zu statisch, sondern immer um die nötige Portion Abwechslung bemüht. Besonders augenscheinlich wird dies auf „A Well Known Place“, das in den eher zurückhaltenden Passagen eine gute Atmosphäre versprüht.

Auch wenn der Originalitätsfaktor die gesamte Spielzeit über nicht besonders hoch liegt, können die Niederösterreicher mit ihrer Arbeit zufrieden sein. Wer ein offenes Ohr für modernen druckvollen Metal hat, sollte hier zuschlagen. Als besonderes Zuckerl gibt es alle Songs von „Got Pressure?“ auf der Myspace-Seite der Band und zusätzlich als kompletten Download auf der „echten“ Homepage. Antesten, antesten, antesten!


5.5 von 7 Punkten

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www.stormbringer.at, September 2008 www.stormbringer.net

Got Pressure? Jaaaaa, und wie!!!!
Jetzt aber langsam. Wie, wann, was, wo? Das werden sich jetzt die meisten Leser denken, oder? Und hier kommt die Auflösung:
Die Niederösterreicher LACK OF PURITY haben ihr neues Demo, das bereits dritte ihrer Karriere, am Start und fragen den Hörer selbigen mit dem Titel, ob das neue Material ordentlich Dampf macht. Meine Antwort ist eben oben zu lesen.

Sieben Tracks umfasst das neue Werk und in keiner Sekunde werden hier Gefangene gemacht. Hier wird einfach nur Gas gegeben und jeder einzelne Song fährt gewaltig. Da hat sich die lange Produktionszeit bezahlbar gemacht. Das was die Scheibbser abliefern hat internationales Niveau, sowohl von der Produktion her als auch von den Songs! Ich würde es mal einfach salopp mit Metalcore bezeichnen. Cleane Vocals sind teilweise genau so vertreten wie die dominierende Grunzstimme. Treibende Grooves wechseln sich mit melodiösen Parts ab. Sowohl die Rhythmusabteilung als auch die Gitarristen leisten hier gute Arbeit und scheinen sehr sattelfest zu sein. Weiters möchte ich hier die Band zitieren: „Modernes trifft auf Klassisches, Konservatives trifft auf Progressives, Härte trifft auf Melodie!“.

Was ich mich frage…wieso hat sich noch kein Plattenlabel diese Band geangelt??? Es wird Zeit!
Aber das Beste an der Ganze Sache ist, und das ist was mich die 5 Punkte zücken lässt, die komplette Scheibe gibt es als Stream auf der MySpace-Site der Jungs beziehugsweise als Download in CD-Qualität auf deren Homepage. Also, warum seid ihr noch hier?…saugt euch das Teil runter!!!

Wertung: 5.0 von 5.0

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Metalfanatics.net, Juli 2008 www.metalfanatics.net

LACK OF PURITY - Got Pressure?

Aufällig der wirklich fette Sound des neuen Demos der Niederösterreicher. Das Teil knallt ordentlich. Coole Thrashriffs paaren sich mit Modern Death Metal-Elementen und richtig guten Soli. Auch das hardcorige Shouting von Vocalist Fabi passt vorzüglich. Eine stimmige Scheibe. Energetisch und sinnvoll im Arrangement. Es knallt einfach, auch melodisch passt alles. Man könnte sagen: Wenns läuft, dann läufts, es klingt alles nachvollziehbar und stimmig.

Gut, einen Originalitätspreis wird die Band wohl nicht gewinnen, aber perfekte Genrekost. Antesten könnt ihr das Teil auch direkt auf der Homepage der Band.

8 von 10 Punkte

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Metalarmageddon Dez. 2007 www.metalarmageddon.at

Lack of Purity - Demo 2007 Preview
(nach einer Prelistening Session für Journalisten und Fans)

Lack of Purity sind wieder da! Die scheibbser Metalfront meldet sich nach der ANIMALATION Demo von 2004 mit einer neuen selbstproduzierten Scheibe zurück. Schon in der Vergangenheit glänzte die Band mit kraftvollem Riffing, Hochgeschwindigkeitsdrumming und an hohem Wiedererkennungswert zehrenden Vocals, was darf der Hörer also von der Demo 2007 erwarten?

Zunächst und zumeist: Einen für Eigenproduktionen arschgeilen Sound. Auf dem Sektor Produktion, Mastering und Mixing versprühen Lack of Purity so eben mal ein Klangerlebnis, das keine Proberaum-Kindereien mehr veranstaltet, sondern dem Hörer mit knallharter Professionalität ins Gesicht schlägt. Drei (hehe) Daumen hoch, was den Sound angeht. Die Tracks klingen (entgegen dem Bandnamen) äußerst sauber und rein, ohne jedoch oberflächlich oder matt zu wirken, bringen jede Spur, von Drums bis Vox, gehörig zur Geltung, und fügen sich instrumental wunderbar zu einem Metal-Dampfhammer zusammen, der so manche Studioproduktion hinter sich lassen könnte. Kurzum: Man spürt die Liebe, die beim Aufnehmen reingesteckt wurde.

Nun zu den einzelnen Songs. Die Demo präsentiert 7 Tracks aus der aktuellen Schaffensphase von Lack of Purity. Als Opener findet sich das Lied CONSTANT ALTERATION. Man kennt kein Erbarmen mit dem Hörer, von Anfang an wird Vollgas gegeben, wobei vor allem die gekonnten Vocals und das klassische Solo zum Abschluss dieses von gutem Drive getriebenen Liedes hervorstechen.

Track 2 trägt den Namen HERETIC, worin gute Thrash Einschläge auf etwas Metalcore (aber dosiert und abgeschmeckt) sowie schnelle, schnelle Gitarren treffen, deren Dahinrasen von einem gewitzten Solo a la Iced Earth gekrönt wird. Die von einer raschen Basedrum fundierten Melodieeinschübe wiederum erinnern den geneigten Hörer an ein gutes altes Speed Metal Gewitter, das auf ebenso traditionelle (also prä-Clayman) In Flames Einflüsse trifft.

MEASURE THE PRESSURE, das dritte Lied auf der Demo, gewandet die Stimmung in ein etwas düstereres und drückenderes Klima. Daneben bricht diese Grundatmosphäre immer wieder durch sogar leicht an Grooverock erinnernde Phasen und Melodien, in deren Komposition die 80er Jahre hindurch winken, auf. Dies gibt insgesamt eine, wie gesagt, düstere Stimmung, die sich in einem Hin- und Her von Aggression und Depression mischt und ausdrückt.

ASS DRIVING ENGINES passt wohl am wenigsten zum Gesamtbild der Demo, was sich durchaus mit Absicht so verhält. Lack of Purity fabrizierten mit diesem Track ein Poserlied alter Schule (v.a. vom Text her), die Devise heißt: truer als true. Dass das ganze von einiger Ironie und Komik getragen ist, beweisen nicht zuletzt die unglaublich eng an Tankard erinnernden Gitarren. Man veranstaltet, kurz gesagt, eine rauschende Thrash-Metal Party, die auf einige Glory-Einschläge trifft. Das Lied präsentiert sich so, auch was Drums, Bass und Vox angeht, in einem eher weniger druckvollen, dafür umso witzigeren Drive, der sein Ende in einem fast komödiantischen Schluss findet.

MY TRUTH, YOUR FATE. Hier bekommt man für frühere Bandverhältnisse eine größere Breitseite Metalcore ab, der aber stellenweise durchaus innovativ eingesetzt wird. Das Lied ist deshalb auch bei weitem zugänglicher und leichter ins Ohr fließend als andere Stücke auf der Demo, ein Disco Lied, möchte man meinen, bei dem man gut beim Biertrinken mitnicken kann. Die Leadparts der Gitarren geben sich in dahinschlitternden Metalcore-Teilen, was von den Einschüben an cleanem Gesang kräftig unterstützt wird. Dennoch findet sich auch in diesem Lied der etablierte Stil von Lack of Purity wieder.

Der letzte neue Track auf der Scheibe nennt sich A WELL KNOWN PLACE. Von Anfang an streckt uns die Band wieder die geballte Faust entgegen, und lässt die Gewitterwolken von Riffing, Bassing und Drumming über uns herziehen. Die Atmosphäre im Lied, so kann man bemerken, lässt sich gut auf einige bizarrer anmutende Werke von Kreator zurückführen, welche wiederum mit einigem Iced Earth Einschlag versetzt werden. Dazu tragen vor allem einige Tempo- und Stimmungswechsel bei.

Als Bonustrack gibt's dann zum Abschluss noch eine tiefer gestimmte 2007er Version des Bandklassikers REPEAT AGAIN, den die Band dem gierigen Publikum nicht vorenthält.

Alles in allem betrachtet ist das DEMO 2007 von LACK OF PURITY ein Muss für jeden Underground- und Rockfan im Generellen, wer rein hört wird äußerst positiv aus dem Klangwerk schöpfen können, gutes Songwriting, überragende Produktion, innovative Kreativeinschübe, man wünscht sich die Scheibe eigentlich zeitmäßig länger als die läppischen ca. 30 Minuten. Wer nicht rein hört, ist selbst schuld.

Review by div (Heavy Metal Armageddon)

www.lackofpurity.com
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